Hitlers Krieg? Der Krieg,der viele Väter hatte.

In Deutschland sind in der Weimarer-Republik die Menschen verhungert und die Befreiung durch die Nsdap brachte den Aufschwung,auch wenn das die Liberalen und Sozis nicht wahrhaben wollen.Die Dekadenz der Hochfinanz schürte den Hass nur noch mehr auf das Judentum im Volk.

 

30. Januar 1933 die National Sozialisten feierten die Machtübernahme. Der Sieg war das Ergebnis des Versagens der Weimarer Republik. Nicht weniger als 20 Sozialdemokratisch oder bürgerlich dominierte Kabinette mit 12 verschiedenen Reichskanzler waren gescheitert, Millionen Deutsche lebten in Armut. Sebastian Haffner ein ausgewiesener Gegner des 3. Reiches beschrieb die Stimmung bei der Machtübernahme Hitlers mit folgenden Worten: „Es war ein sehr verbreitetes Gefühl der Erlösung und der Befreiung von der Demokratie.“. Auf wirtschaftlichem Gebiet setzten die National Sozialisten auf eine Politik der Staatlichen Lenkung. In so genannten 4-Jahres Plänen wurden die jeweiligen Ziele der Wirtschaft- und Arbeitsprogramme festgelegt. Verantwortlich für deren Erstellung und Ausführung war Hermann Göring. Besonderen Wert legten die National Sozialisten dabei auf die Gesundung des Mittelstandes, der gezielt durch Staatliche Aufträge gefördert wurde. Wichtiges Instrument gegen die Massenarbeitslosigkeit war auch der so genannte Reichsarbeitsdienst. Der 6 Monatige Arbeitsdienst entlastete den Arbeitsmarkt, bot zahlreichen Jugendlichen eine qualifizierte Ausbildung und ermöglichte die Verwirklichung von Projekten die der Allgemeinheit dienten. Allein im Bereich der Landwirtschaftlichen Kultivierungsarbeiten summierte sich der Einsatz auf viele Millionen Arbeitstage. Ob bei der Trockenlegung von Sümpfen, bei Frostarbeiten, beim Wegebau oder bei der Erntehilfe, die auf diesem Gebiet erbrachten Leistungen des Reichsarbeitsdienstes sind unbestritten. Der Soziale und Wirtschaftliche Aufschwung war unübersehbar. Die Rüstungspolitik spielt dabei allerdings nicht die Rolle die man ihr heute zuschreibt. Die Mehrheit der Deutschen Unternehmen produzierten für den Privatwirtschaftlichen Markt und Konsum.

Hitlers erste Schritte auf Internationalem Parkett sind ebenso bescheiden wie zurückhaltend. Erst als er feststellt das die Sieger seine Zurückhaltung nicht honorieren änderte er seine Methoden. Hitlers Aufmerksamkeit gilt zunächst dem Saarland, dass 1920 nach dem Versailler Vertrag für 15 Jahre an Frankreich angeschlossen worden war. Nach Ablauf dieser Zeit sollte die Saarländische Bevölkerung in einer Volksabstimmung selbst entscheiden ob sie in Zukunft Französisch, Deutsch oder Unabhängig sein will. Das Wahlergebnis zerstört alle Französischen Träume, am 13. Januar 1935 stimmen 90,8% der Saarländer für den Anschluss an das Deutsche Reich. Am 1. März 1935 geht die Hoheit über das Saargebiet wieder auf das Deutsche Reich über. Hitler, der damit seinen ersten Außenpolitischen Erfolg errungen hat, gibt zu diesem Anlass eine Regierungserklärung vor dem Reichstag ab, in der er feierlich auf den Deutschen Anspruch auf Elsas Lothringen verzichtet. Sein nächstes Ziel ist das entmilitarisierte Rheinland. 1921 und 1923 hatten Frankreich und Belgien die Entmilitarisierung des Rheinlandes genutzt um das Ruhrgebiet mit eigenen Truppen zu besetzen. Trotz dieser Demütigung bestätigte die Reichsregierung, 1925 im Pakt von Locarno, noch einmal die Entmilitarisierung der Westgrenze. Sie bezahlt damit die Eintrittskarte für die Deutsche Mitgliedschaft im Völkerbund. Im gleichen Atemzug garantieren sich die Staaten: Frankreich, Belgien und Deutschland in Zukunft keinerlei Verträge mehr abzuschließen die gegeneinander gerichtet sind. Doch nur 10 Jahre später ist auch dieser Vertrag Makulatur. Frankreich schließt einen Beistandspakt mit der Sowjetunion der eindeutig gegen das Deutsche Reich gerichtet ist. Damit hat Frankreich nicht nur den Locarno Pakt gebrochen es hat auch den Deutsch Polnischen nicht Angriffspakt entwertet. Mit diesem Pakt hatte Hitler Sicherheit an Deutschlands Ostgrenze schaffen und Frankreichs Einkreisungspolitik durchbrechen wollen. Nun hatte Frankreich das Loch im Ring um Deutschland mit einem neuen Verbündeten geschlossen, der Sowjetunion. Hitler fühlte sich, nach dem Vertragsbruch der Französischen Regierung, seinerseits nicht mehr an den Locarno Pakt gebunden und lässt das bis dahin nicht geschützte Rheinland, am 7. März 1936, vom Deutschen Militär besetzen. Hitler hatte zuvor seine Absichten der Spitzen von Militär und Auswärtigem Amt eröffnet, beide Seiten hatten abgeraten und gewarnt, Paris werde Militärisch reagieren. Doch Hitler ist anderer Meinung und behält Recht.

Deutschland war ab 1927 mindestens 1:12 den Siegermächten unterlegen

Nehmen wir uns die Zeit und kehren noch mal zurück in die Jahre nach dem ersten Weltkrieg. In Versailles vereinbarten Sieger und Besiegte ihre Truppen auf das erforderliche Mindestmaß zu reduzieren. Der Vertrag sieht vor das Deutschland als erster abrüstet und die anderen Staaten danach folgen werden. Deutschland erfüllt seine Pflicht bis 1927 und baute die Reichswehr auf 100.000 Mann im Heer und 15.000 Mann in der Marine ab. Die Luftstreitkräfte wurden gänzlich aufgelöst. Nun wären die Sieger an der Reihe gewesen, ihre im Versailler Vertrag festgeschriebenen Abrüstungszusagen einzulösen. In Wahrheit denken England, Frankreich und die USA gar nicht daran wie vereinbart abzurüsten. Im Gegenteil, sie behalten umfangreiche Streitkräfte bei. Frankreich besonders Land- und Luftstreitkräfte und die USA und England besonders Seestreitkräfte. Und sie investieren erhebliche Finanzen in die Modernisierung ihrer Waffenarsenale. Anfragen aus Deutschland, das eigene Heer zumindest in einen verteidigungsfähigen Zustand versetzen zu dürfen hingegen werden abgewiesen. Als Hitler 1933 an die Macht kommt sind Frankreich und die mit ihm verbündeten Nachbarstaaten, die Sowjetunion dabei nicht mit eingerechnet, dem Deutschen Reich an aktiven Heeresdivisionen 12 fach überlegen. Zählt man die ausgerüsteten Reserve- Großverbände mit erhöht sich die Überlegenheit sogar auf 1:97. In den folgenden Jahren unterbreite Hitler bei den Genfer Abrüstungsverhandlungen 6 mal den Vorschlag bestimmte Waffenkategorien wie Bomber, Artilleriegeschütze und andere Waffen für alle Staaten Mengenmäßig zu begrenzen. Als er mit seinem Vorschlag scheiterte ließ er die kleine Reichswehr zu einer starken und modernen Wehrmacht ausbauen.

Hitlers nächster Außenpolitischer Erfolg ist der Anschluss Österreichs. Da dieser Schritt heute unisono als Besetzung dargestellt wird ist es sinnvoll sich noch einmal der historischen Zusammenhänge zu erinnern. Österreich hatte bis zum Preußisch Österreichischen Krieg von 1866 fast 1000 Jahrelang eine Einheit erst mit dem Deutschen Kaiserreich und anschließend mit dem Deutschen Bund gebildet. Nach der Niederlage von 1918 und der Auflösung des Habsburger Reiches dezimieren die Sieger Habsburg auf seinen deutschsprachigen Kern, auf Österreich. Die erste Wiener Nationalversammlung nach dem Krieg beschloss den Anschluss von Rest-Österreich an das Deutsche Nachbarland. Volksabstimmungen in einigen Bundesländern dokumentierten das die Österreichische Bevölkerung mit überwältigender Mehrheit diesem Schritt zustimmte. Doch das selbstbestimmungsrecht der Völker galt nicht den Besiegten. Der Anschluss scheiterte an der kategorischen Ablehnung der Siegermächte. 1933 entstand in Österreich eine konservative Diktatur die das Wahlrecht abschaffte und den Anschluss an das Deutsche Reich ablehnt. Der Österreichische Bundeskanzler Dr. Dollfuß verbot die Gewerkschaften und die Parteien der Sozialdemokraten, National Sozialisten und Kommunisten. Bei einem Putsch Österreichischer National Sozialisten im Juli 1934 und dem Versuch den Diktator zu verhaften wurde Dollfuß erschossen. Im März 1938 versuchte der Dollfuß Nachfolger Dr. Schuschnigg den Anschlusswillen der in Österreich nach wie vor sehr verbreitet war mit einer eigenartigen Volksabstimmung zu unterlaufen. Am 9. März 1938 verkündete er das am 13. März also in nur 4 Tagen eine Volksabstimmung zur Frage des Anschlusses stattfinden solle. Für diese Volksabstimmung gab es keine Wählerverzeichnisse. Die Wahlaufsicht sollte allein seiner eigenen Partei obligen. Die öffentlich Bediensteten sollten unter Aufsicht ihrer Vorgesetzten zur Wahl gehen und ihre ausgefüllten Stimmzettel dem Vorgesetzten offen legen. Stimmzettel indem nur gegen den Anschluss Österreichs votiert werden konnte. Wähler die für den Anschluss stimmen wollten mussten ihre Wahlzettel selber fertigen. Österreichs Innenminister der National Sozialist Dr. Seyß-Inquart verlangte von Kanzler Schuschnigg 3 mal vergeblich die Volksabstimmung zu verschrieben und nach den Bestimmungen der Verfassung vorzubereiten. Schuschnigg lehnte das Ansehen kategorisch ab. Schließlich wandte sich Seyß-Inquart an seinen Deutschen Kollegen, den Innenminister Göring. Der nahm den zugeworfenen Ball auf und reichte ihn an Hitler weiter. Der Deutsche Innenminister Hermann Göring der einen Teil seiner Jugend in Österreich verlebt hat und Reichskanzler Adolf Hitler der im Österreichischen Braunau geboren worden ist verfolgten Schuschniggs Manipulationsversuche mit Betroffenheit. Alle Versuche Schuschnigg zu einem Rücktritt zu bewegen schlugen fehl. Erst als Göring mit dem Einmarsch Deutscher Truppen droht tritt Schuschnigg von seinem Amt als Bundeskanzler zurück. In den Morgenstunden des nächsten Tages marschieren Deutsche Truppen, Blumen geschmückt und mit wehenden Fahnen, in Richtung Salzburg, Linz, Innsbruck wo sie vom Österreichischem Volk jubelnd und mit Freudentränen begrüßt werden. Als Hitler einen Tag danach in Wien eintrifft bereiten ihm die Menschen einen triumphalen Empfang. Fast zeitgleich rücken Österreichische Truppen in München, Dresen, Stuttgart und Berlin ein, ein Zeichen an die Welt das sich hier eine friedliche Vereinigung und keine Eroberung vollzieht. Am 13. März unterschreiben, der inzwischen zum Österreichischen Bundeskanzler ernannte Seyß-Inquart und Hitler ein Gesetz zum Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich. Die Bestätigung für diesen Schritt wird am 10. April 1939 durch eine Volksbefragung nachgeholt, 99,3% der Österreicher stimmten dabei für den Anschluss. Soviel zum Thema Besetzung von Österreich.

Kehren wir noch einmal zurück in die Jahre nach dem ersten Weltkrieg. Die Tschechoslowakei, ein Kunstprodukt der Sieger entsteht 1919 aus der Tschechei, Slowakei und einem kleinen Teil der Ukraine. 3 Landesteile die nie zuvor in der Geschichte einen Staat gebildet haben. 6.7 Millionen Tschechen, 3.1 Millionen Deutsche, 2 Millionen Slowaken, 700.000 Ungarn und 460.000 Ukrainer werden zu einem Vielvölkerstaat zusammengeschlossen. Indem die Tschechen und Slowaken die Titularnationen bildeten. Die mehr als 3 Millionen Deutschen, die erfolglos ihren Anschluss an Österreich fordern, leben mehrheitlich in den Grenzregionen zum Deutschen Reich und bezeichnen sich nach dem Namen ihrer Heimat als Sudetendeutsche. Die Verfassung dieses Vielvölkerstaats, Tschechoslowakei, war bestimmt durch die Verträge von Versailles und Saint-Germain. Diese sahen vor das die Nationalen Minderheiten innere Autonomie erhalten sollten. Vorgaben die die neuen Herren im Lande zunächst freundlich lächelnd akzeptieren, um sie dann ebenso freundlich lächelnd außer Kraft zu setzen. Schon 1920 hebt eine neue Verfassung das Selbstbestimmungsrecht für Deutsche, Ungarn und Polen auf. In der Folge werden die Minderheiten kulturell und wirtschaftlich unterdrückt., alle wichtigen Posten von Tschechen besetzt. Seit September 1937 verhandeln die Sudetendeutschen ergebnislos mit der Tschechischen Regierung über ihre Selbstverwaltung innerhalb der Sudetengebiete. Von einem Anschluss zu Deutschland ist zu diesem Zeitpunkt noch keine Rede, auch nicht von Seiten Hitlers. Ab Mai 1938 vermehren sich dramatisch die Übergriffe von Tschechen auf Deutsche. Der Vertreter der Sudetendeutschen fordert daraufhin öffentlich den Anschluss der Sudetenlande an das Deutsche Reich. Als die Regierung in Prag das Standrecht über 13 Sudetendeutsche Kreise verhängt fordert auch Hitler die Übergabe der Sudetenlande an das Deutsche Reich. Auf einer eiligst am 20. September in München einberufenen Konferenz, einigen sich die Regierungschefs Englands, Frankreichs, Italiens und Deutschlands darauf die Sudetenlande, soweit sie mehrheitlich Deutsch bevölkert sind, an Deutschland anzuschließen. Damit sind weitere 3 Millionen Deutsche Heim ins Reich gekehrt.

Das Memelland 1919 durch die Siegermächte von Deutschland abgetrennt und als Völkerbundsmandat unter Französischer Verwaltung gestellt wurde 1920 völkerrechtswidrig von Litauen annektiert. Nachdem die Sudetenlande an das Deutsche Reich angeschlossen worden waren forderten auch die Memelländer ihre Rückkehr zum Deutschen Mutterland. Als sich die Litauische Regierung ihren Herrschaftsanspruch von Frankreich und England garantieren lassen wollte winkten beide Mächte ab. Die Litauische Regierung schloss daraufhin am 22. März 1939 einen Übergabevertrag mit Deutschland und zog ihre Truppen und Behörden ab. Im Gegenzug erhielt Litauen eine Freihandelszone im Memel und freies Wegerecht für 99 Jahre. Die Rückkehr des kleinen Memellandes zum Deutschen Reich war für sich genommen relativ bedeutungslos. Gewicht bekam der Vorgang weill sich Polen düpiert fühlte. In Warschau befürchtete man jetzt eine ähnliche Entwicklung auch für den Freistaat Danzig, der bis dahin zwar dem Völkerbund unterstand, indem die Siegermächte den Polen jedoch solch umfassende Zoll-, Handels-, Wege-, Post- und Diplomatische Rechte eingeräumt hatten, das diese faktisch Danzig kontrollierten. Obwohl diese Zugeständnisse den geltenden Verträgen widersprachen war Warschau damit nicht zufrieden. Die Polnische Regierung äußerte mehrfach offen ihre Absicht Danzig an das Polnische Staatsgebiet anzugliedern.

Kehren wir noch einmal zurück in die Jahre nach dem ersten Weltkrieg. Polen war trotz der Landgewinne am Ende des ersten Weltkrieges unzufrieden mit der Neuordnung Osteuropas. Der Polnische Delegationsleiter Dmowski erklärte schon bei den Verhandlungen in Versailles unumwunden das die dem Staate Polen zugestandenen Gebiete „nur als Anzahlung auf ein wirkliches Großpolen sind.“. Neupolen begann umgehen nach Kriegsende mit dem Aufbau eines starken Heeres und griff bis 1938 die durch die Revolution geschwächte Sowjetunion, Litauen, Deutschland und die Tschechoslowakei an und annektierte Grenzregionen dieser Nachbarn. Damit waren die Konflikte der nächsten 20 Jahre vorgezeichnet. Bis 1934 schwelte auch der Konflikt zwischen Deutschland und Polen. 1933, nach Hitlers Wahlsieg, hat der Polnische Staatschef Marshall Pilsudski Frankreich mehrmals zu einem gemeinsamen Militärschlag gegen Deutschland aufgefordert. Erst als Frankreich abwinkte schwenkte Polen um. 1934 kam es zum Abschluss eines Deutsch Polnische Freundschaftsvertrages der eine Phase der Annäherung einleitete. Doch unter der Oberfläche schwelten die ungelösten Fragen weiter. Vor allem das in der Ostsee gelegene Danzig und das vom Reich abgetrennte Ostpreußen rückten in den Mittelpunkt der Politik. Die zu dieser Zeit 340.000 Einwohner umfassende Bevölkerung Danzigs bestand zu 97% aus Deutschen und zu 3% aus Ausländer, meist Polen. Trotzdem versuchte Warschau die strategisch wichtige Hafenstadt unter seine Kontrolle zu bekommen. Der Wunsch der Danziger Bevölkerung wieder an das Deutsche Mutterland angeschlossen zu werden scheiterte am Verbot der Siegermächte. Die Deutsche Forderung nach Danzigs Anschluss an das Reich wird später einen von drei Gründen für den Ausbruch des Krieges zwischen dem Deutschen Reich und Polen bilden. In Westpreußen, das im Versailler Vertrag Polen zugesprochen worden war, war die Lage ähnlich. Hier bekannten sich 2/3 der Bevölkerung zu Deutschland. Durch den Verlust Westpreußens war die restliche Provinz Ostpreußen vom restlichen Reich abgetrennt. Dieser unhaltbare Zustand bildet später den zweiten von insgesamt 3 Gründen für den Ausbruch des zweiten Weltkrieges. Alle Verkehrsverbindungen vom Reich in das abgetrennte Ostpreußen waren Polens Kontrolle unterworfen. Die für Ostpreußen Energieversorgung notwendigen Kohletransporte mussten über 8 Eisenbahnstrecken vom Reichsgebiet über jetzt Polnisches Gebiet erfolgen. Als Deutschland nach der Weltwirtschaftskrise die dafür erhobenen Transitgebühren nicht mehr in voller Höhe in Zloti aufbringen konnte sperrte Polen eine Eisenbahnverbindung nach der anderen. Die Polen fühlten sich im Recht weill Deutschland versuchte die im Versailler Vertrag festgelegten Gebühren statt in Zloti jetzt in Mark zu bezahlen. Deutschland seinerseits sah sich in der Pflicht die wirtschaftliche Strangulierung Ostpreußens mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern. Als die Polnischen Behörden im Jahre 1936 mit der Sperrung aller Eisenbahnverbindungen drohten entwickelte Deutschland die Idee einer exterritorialen Eisenbahn und Autobahnverbindung durch das Polnische Westpreußen nach Ostpreußen. Um diesen Plan zu realisieren und die Wiedervereinigung Danzigs mit dem Reich auf friedlicher Ebene zu lösen begannen Verhandlungen zwischen Berlin und Warschau. Kern des ersten Deutschen Verhandlungsvorschlages vom 24. Oktober 1938 ist das Angebot, als Gegenleistung für die Zustimmung Polens, zum Anschluss Danzigs und die Errichtung exterritorialer Transitwege, die Polnischen Gebietserwerbungen in Oberschleßien, Westpreußen und Posen als endgültig anzuerkennen. Um diese Anerkennungen hatte sich Polen seit 1920 mehrfach vergeblich bemüht. Keine der 20 Weimarer Regierungen hatte sich dazu bereiterklärt. Hitler ist der erste der Polen in dieser Frage entgegenkommt. Man verhandelt bis in den Januar 1939, doch außer der Polnischen Bekundung nach Lösungen zu suchen bewegt sich nichts. Bei den Januar Gesprächen erweitert Hitler seinen Kompromissvorschlag mit der Formel: Danzig kommt zur Deutschen Gemeinschaft und bleibt wirtschaftlich bei Polen. Da Danzig Völkerbundsmandat und nicht Polnisch ist stellt diese Formel in der Tat einen echten Kompromiss dar. Im Februar und März 1939, die Deutsche Seite ringt noch immer um eine friedliche Lösung, beginnt man in Polen bereits ernstlich an den Krieg zu denken. Im Februar erarbeitet der Polnische Generalsstab die Leitlinien für Operationen der Armee in einem Kriege gegen Deutschland. Am 4. März beginnt der so genannte Hauptstaab seine Arbeit am „Operationsplan West“. Einen Monat bevor Hitler der Wehrmachtsführung die Arbeit am „Fall Weiß“ befiehlt, dem Angriffsplan gegen Polen. Zu diesem Zeitpunkt sind die Würfel auch auf Alliierter Seite schon längst gefallen. Schon im März 1939 hatten London und Paris der Warschauer Regierung ihren Militärischen Beistand im Falle einer Auseinandersetzung um Danzig und die Transitwege garantiert. Als der im Londoner Exil lebende, frühere Deutsche Reichskanzler Heinrich Brüning, dem Englischen Außenministerium einen Kompromissvorschlag unterbreitet, um die Gefahr eines Militärschlages zu bannen, weißt Winston Churchill zurück und macht Brüning unmissverständlich klar welche Interessen Großbritannien verfolgt: „Was wir wollen ist, dass die deutsche Wirtschaft vollkommen zusammengeschlagen wird.“. Er steht im engen Schulterschluss mit dem Französischem Botschafter in Berlin Andre Francois Poncet, der kurz zuvor geäußert hatte: „Man muss mit den Deutschen leben aber es wäre viel besser man könne die Deutschen aus Europa vertreiben wie die Araber einmal aus Spanien vertrieben worden sind.“. Am 15. Mai versicherte der Französische Oberbefehlshaber General Gamelin dem Polnischen Kriegsminister General Kasprzycki, das dass Französische Heer Deutschland im Falle eines Deutsch Polnische Krieges mit der Masse seiner Kräfte vom Westen her angreifen und zusammen mit den Polen in die Zange nehmen würde. Ein Versprechen das Polens Anti-Deutsche Haltung nur bestärken sollte. Warschau glaubte diesen Zusicherungen und verschärfte vortan den Ton gegenüber Berlin. Während sich Polen, Briten und Franzosen gegenseitig den Rücken für einen Krieg mit Deutschland stärken, versuchte Hitler auf dem Verhandlungswege die in Versailles geschaffenen Deutsch Polnischen Probleme aus der Welt zu schaffen. Am 28. April erkennt er gegenüber der Polnischen Regierung in einem Memorandum und in einer Rede vor dem Reichstag noch einmal den Anspruch Polens auf Westpreußen und auf einen eigenen Zugang zur Ostsee an. Darüber hinaus bot er neue vertragliche Regelungen zwischen beiden Staaten an. Keine Drohung gegenüber Polen, kein Wort von einem Krieg! Hätten die Polen dieses Angebot angenommen und im Gegenzug die Wiedervereinigung Danzigs mit dem Reich und Errichtung exterritorialer Transitwege zugestanden, wäre der Kriegsausbruch zu vermeiden gewesen. Während Polen mit den Englischen und Französischen Garantiererklärungen im Rücken keinen Grund mehr sieht mit Deutschland zu verhandeln und während in Warschau Landkarten kursieren, auf denen die Polnische Westgrenze westlich von Berlin verläuft, beginnen in ganz Polen Pogrome gegen die ethnischen Minderheiten im Land. In Galizien beginnt eine Verhaftungswelle gegen die Ukrainer, Deutsche werden zu tausende nach inner Polen abtransportiert, Deutsche Geschäfte werden boykotiert, Deutsche Bauernhöfe abgefackelt, Deutsche auf offener Straße verprügelt. 3 mal eröffnet die Polnische Flugabwehr das Feuer auf zivile Lufthansa Maschinen die auf dem Weg nach Königsberg sind. Angesichtes der gewaltsamen Übergriffe, setzt im Juli und August 1939, eine Flüchtlingswelle von Volksdeutschen, von Polen nach Deutschland und Danzig, ein die sich von Tag zu Tag verstärkt. Wer die Flucht versucht riskiert dabei sein Leben. Nacht für Nacht werden Flüchtlinge von Polnischen Grenzbeamten erschossen. Dennoch wagen viele den Weg in ihre Freiheit. Kurz vor Kriegsausbruch sind es 80.000 Volksdeutsche die in den Auffanglager im Reich und in Danzig angekommen sind. Hitler weist die Britische und Französische Regierung mehrfach darauf hin das eine Lösung der Deutsch Polnischen Probleme, angesichts dieses Dramas, inzwischen unaufschiebbar geworden ist. Die Miesere der Deutschen Minderheiten in Polen überlagert jetzt die Probleme um Danzig und die Transitwege. Sie hat sich 1939 zum dritten und dringendsten Kriegsgrund entwickelt. Nach 5 vergeblichen Verhandlungsinitiativen fasst Hitler schließlich im späten Frühjahr 1939 den Entschluss das Bündel der Probleme notfalls auch mit einem Krieg zu lösen. Im Sommer des Jahres 1939 lässt er 52 Heeresdivisionen aufmarschieren.

Quelle:Politikforum-auf Basis von Der Krieg der viele Väter hatte. von Gerhard Schultze-Rhonhof
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Über 1magyarember fekete hun(Árpád, István)

Skytho-germanischer Hunne, Geboren in Ungarn,einen Teil der Kindheit dort verbracht, ich kam in der Zeit des Kommunismus nach Deutschland,auch aus politischen Gründen,da ich deutsche ebenso wie ungarische Wurzeln habe(die Großeltern waren deutsche(Thüringen) Sieldler in Ungarn, da lag es am nächsten nach Deutschland(die 2. Heimat) zu kommen ,als von den Kommies verfolgte deutschstämmige wurden wir zu politischen Flüchtlingen da mein Opa Soldat im 2.WK gegen die jüdischen Bolshevisten war. Ich bin begeisterter Karpfenangler und politisch interessiert von klein auf.Mehr Infos gibt´s öffentlich aus diffamierungs-technischen Gründen übers web nicht.Geht nicht anders , meine Familie und auch meine Person bedürfen des Schutzes im Netz...
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Eine Antwort zu Hitlers Krieg? Der Krieg,der viele Väter hatte.

  1. Chris Mom schreibt:

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